Das Original

Es gab ihn wirklich, den „Rollladenfritz“. Der Foxterrier kam als Welpe 1984 in das Haus der Rollladenbauer-Familie Rinn in Frankfurt. Und da die Männer in der Rinn-Familie traditionell nach dem Patriarchen „Friedrich“ benannt wurden, hieß der kleine Hund fortan: „FRITZ“.

Und weil irgendwann ein lustiges Foto von Rinn’s Hund Fritz eine geschäftliche Weihnachtskarte ergab und der Begriff „Rollladenfritz“ als Spitzname für Rollladenbauer durchaus gebräuchlich war, erhielt der Rollladenfritz seinen „Titel“.

Die „Rollladenfritz“- Weihnachtskarte wurde über viele Jahre zum Markenzeichen der Firma Rolladen-Rinn. Der technische Aufwand zu deren Herstellung wuchs im Laufe der Jahre enorm, sodass der Hund alle Jahre wieder in fast professionellen Studio-Dekorationen sitzen musste, um ihn herum Schweinwerfer, Stative und mindestens drei erwachsene Menschen mit Quietsche-Entchen, Rasseln, Leckerlis und so weiter. Fritz hatte, wie bei Foxterriern nicht überraschend, die Eigenschaft, etwa 10 Millisekunden vor dem Betätigen des Auslösers der Kamera blitzartig das Set zu verlassen, was dem Autor dieser Zeilen einige hundert Foto-Negative mit verwischten Foxterrier-Hinterteilen bescherte.

Der Rollladenfritz wurde 16 Jahre alt.

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